Der Förderverein Khayelitsha trauert um seine Ehrenvorsitzende Meta Rentzsch

1989 gründete Meta Rentzsch den Förderverein, um die Lebensbedingungen in den Slums vor den Toren Kapstadts zu verbessern. Auslöser war ihre Begegnung mit Mutter Theresa auf dem Flug zu ihrer Tochter, die seit Jahren in Südafrika lebt.

Metas Leben war geprägt von zwei wichtigen Themen, die sie stets verfolgte:

Frieden und soziale Gerechtigkeit!

Ihr Engagement in der Sozialdemokratie spricht ebenso dafür, wie ihr Herzensanliegen, die Lebensbedingungen für Kinder, Jugendliche und Frauen in Khayelitsha zu verbessern.

Meta Rentzsch hat mit ihrem Förderverein dafür gesorgt, dass mit dem Bau von verschiedenen sozialen Einrichtungen nachhaltige Verbesserungen im Leben der dortigen Bevölkerung entstehen konnten. Bis ins hohe Alter arbeitete sie unermüdlich mit Hilfe ihrer in Südafrika lebenden Tochter Hiltraud daran.

Mit Meta Rentzsch verliert der Förderverein eine herzensgute, engagierte Kämpferin für Frieden und soziale Gerechtigkeit.

Wir werden mit der Fortführung des Fördervereins Khayelitsha 1989 e.V. Haltern am See Meta Rentzsch in dankbarer Erinnerung behalten.

Herzlich Willkommen!

„Viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten
die viele kleine Schritte tun,
können das Gesicht der Welt verändern“

Auf dieser Seite möchte wir die Arbeit des Fördervereins Haltern e.V. vorstellen. Seit 1989 finanzieren wir den Bau gemeinnütziger Projekte in verschiedenen Townships der Kapregion. Wir schaffen die Infrastruktur für das Gelingen der lokalen Initiativen. Die laufenden Kosten müssen dann von der südafrikanischen Organisationen selbst aufgebracht wercen. Mit kleinen Schritten verbessern wir so die Situation in den Slums.

Angesichts der Corona-Krise steht aktuell die Hungerhilfe im Vordergrund unserer Aktivitäten.


Die Zustände in den Townships sind voll Elend. Die Wellblechhütten sind einsturz- und brandgefährdet. Die hygienische Situation ist oft miserabel. Jeden Tag wachsen die Townships weiter. Die Einwohnerzahl zu schätzen ist schwierig. In den täglichen entstehenden Erweiterungen gibt es weder Strom noch fließendes Wasser.

In Containern oder Wellblechhütten organisieren (meist) Frauen aus den Townships Kindergärten, Vorschulen und Nachmittagsbetreuung. Ihr Einsatz, ihr Engagement für die Kinder in diesen schwierigen Verhältnissen hat uns bewegt aktiv zu werden: Wir bauen Kindergärten, Vorschulen und Gemeindezentren für die Kinder in Khayelitsha!

Bevor wir mit dem Bau beginnen, beobachten wir die Projekte lange. So können wir sicher stellen, dass die neuen Gebäude auch gut und sinnvoll verwendet werden. Nach dem Bau übertragen wir das Gebäude vollständig an die lokale Organisation. Wir wissen: Die beste Hilfe ist Hilfe zur Selbsthilfe.

Projekt „Khumbulani“ – Eröffnet im Oktober 2016